unterwegs antiquariat
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Ausstellung-Archiv

 

In unserem Ladengeschäft in der Torstrasse gab es die Möglichkeit, Foto-Ausstellungen zu den Themen Architektur und Stadt zu zeigen. Unter den ausgestellten Fotografen waren u.a. Georg Bartels, Max Baur, Mario von Bucovich oder Manfred Beier sowie die Berliner Stadtfotografen André Kirchner, Karl-Ludwig Lange, Hans W. Mende und Frank Silberbach.

  • Fotografien aus den 1930er Jahren Ausstellung vom 20. April bis 19. Mai 2018   Mit dem Umzug nach Potsdam im Frühjahr 1934 erweiterte sich Max Baurs Motivrepertoire. Nun war die ehemalige Residenz- und Garnisonstadt der preußischen Könige mit Sanssouci sein fotografisches Hauptthema. Aus Anlass der großen Max-Baur- Retrospektive im Potsdam Museum (13. April bis 26. August; siehe www.potsdam-museum.de) zeigen wir großformatigen Handabzügen aus dieser Zeit. In der Ablichtung der barocken und klassizistischen Bauformen der Stadt sowie ihrer Schlösser und Gärten bezog der Fotograf nun die Bauten und ihre Umgebung bildlich so stark aufeinander, dass Natur und Architektur nicht im Kontrast zueinander stehen, sondern als einander bedingend begriffen werden können. Kompositionselemente, wie im Bildvordergrund vermittelnde vegetabile Rahmen aus ragenden Ästen, oder silhouettenartige Wirkungen hervorrufende Licht- und Schattenkontraste erzeugen Bildräume von großer Suggestionskraft. In Baurs Schaffen der Potsdamer Jahre vereint sich Sinn für pittoreske Bildwirkungen mit neusachlichem Registrieren des Gegebenen.        
  • In unserer Galerie zeigen wir: Die Berliner Philharmonie (Architekt Hans Scharoun) in Fotografien von Lieselotte und Arnim Orgel-Köhne aus dem Jahr 1963 Nach beinahe 14jähriger Planungs- und 3jähriger Bauzeit wurde im Oktober 1963 mit einem Konzert der Berliner Philharmoniker unter Herbert von Karajan die Berliner Philharmonie im Tiergarten eröffnet. Der Architekt war bereits zu dieser Zeit kein Unbekannter – trat Hans Scharoun (1893-1972) doch bereits vor dem 2. Weltkrieg mit Bauten wie beispielsweise in der Stuttgarter Weißenhof- oder in der Breslauer Werkbundsiedlung hervor. Mit der Philharmonie gelang dem damals Siebzigjährigen erneut ein Meisterwerk, in dem Mensch, Raum und Musik auf neue Art in Beziehung treten. Sie gilt bis heute als die Krönung des Lebenswerks des bedeutenden Architekten. Die Berliner Fotografen Lieselotte und Arnim Orgel-Köhne nähern sich – wie auch der Besucher – dem Bau von außen, nehmen ihn als Gesamtwerk in Augenschein, lassen sich von Details ablenken, wie beispielsweise den zahlreichen, teils überraschenden Vorsprüngen, Balkonen und Geländern. Sie betrachten das Gebäude von verschiedenen Seiten und Entfernungen und begeben sich schließlich in die diversen Foyers, mit ihren vielen Treppen, Pfeilern, Brüstungen, Fluren, die immer wieder unterschiedlichste Durchblicke bieten. Einen besonderen Akzent setzen die – hier natürlich nur schwarzweißen Fenster. Den Höhepunkt bildet das Eintreten in die „bewegte […]
  • Ab dem 12. Mai 2017 zeigen wir in unserer Galerie eine Dokumentation mit Fotografien aus den 1930er Jahren zum Stadtbad Mitte in der Berliner Gartenstraße (heute Stadtbad-Mitte „James Simon“) . Das Bad wurde 1930 im Stil der Neuen Sachlichkeit nach Plänen des Architekten Carlo Jelkmann fertiggestellt; der Architekt Heinrich Tessenow besorgte die Innengestaltung. Die vorliegenden Fotografien stammen von Arthur Köster (1890-1965), der mit seinen Aufnahmen das Bild vom Neuen Bauen in Berlin entscheidend mitprägte. Weiterhin von dem Neuköllner Stadtfotografen Erich Moebus und der Kunstanstalt Voremberg (durch ihre Berlin-Postkarten bekannt). Sie dokumentieren das Gebäude in aussagekräftigen Bildern vom Grundrissplan (signiert: Jelkmann), die durchgängig mit Klinkern verblendete Fassade und die große, aus zahlreichen Publikationen bekannte lichtdurchflutete Schwimmhalle mit dem 50-Meter-Becken. Darüber hinaus werden vor allem auch die weniger bekannten Durchgangs- und Serviceräume wie die  Eingangshalle, Umkleide, Wannenbäder, diverse Tauchbecken und Ruheräume, bis hin zum Sonnenbad auf der ausgedehnten Dachterrasse ins Bild gesetzt. Dadurch wird eindrücklich gezeigt, wie lichtdurchflutet dieses Gebäude war (gemäß dem Motto: „Licht, Luft und Sonne“) und dass es zur Zeit der Einweihung zu Recht in dem Ruf stand, das modernste Schwimmbad Europas zu sein.
  • MICHAEL SCHMIDT und die WERKSTATT FÜR PHOTOGRAPHIE, ihre SCHÜLER und (GAST-)DOZENTEN: BUCHER, KATALOGE und PLAKATE /// VERLÄNGERT BIS 21. JANUAR /// Kürzlich eröffneten drei wichtige Ausstellungen mit Fotos und Dokumenten zur Geschichte der Werkstatt der Photographie der VHS Kreuzberg sowie zur Geschichte der deutschen Fotografie in den 1970er und 1980er Jahren (Museum Folkwang Essen, C/O Berlin und Sprengel Museum in Hannover).Unterwegs zeigt ergänzend dazu eine Auswahl von Original-Katalogen, Büchern, und Plakaten, die die direkt mit der Werkstatt, Ihren Protagonisten und ihren Netzwerken zusammenhängen. vom 14.12.2016 bis 12.1.2017   MICHAEL SCHMIDT (Auswahl)     ÜBER DIE WERKSTATT FÜR PHOTOGRAPHIE (Auswahl)     PLAKATE (Auswahl)     SCHÜLER UND (GAST-) DOZENTEN (Auswahl)     EINDRÜCKE VON DER AUSSTELLUNG    
  • VERLÄNGERT BIS 12.11.2016 Ausstellung vom 30.09 bis 29.10.2016   Max Baur (1898-1988) ist heute hauptsächlich als Architekturfotograf und ins­besondere als fotografischer Chronist des unzerstörten Potsdam bekannt. Doch sind seine frühesten künstlerischen Einflüsse, Vorbilder und eigene Hervorbringungen auf dem Feld der Landschaftsfotografie zu finden. Sein Frühwerk, in dem er sich vorrangig der bildmäßigen Inszenierung von Landschaft widmet, wird durch die Nähe zu späten kunstfotografischen Tendenzen bestimmt. Beeinflusst von seinem Vorbild und Mentor Adalbert Defner, einem von Heinrich Kühn beeinflussten österreichischem Licht­bildner, mit dem er die Tiroler Bergwelt fotografisch erkundete, wagte Baur bald eigene Landschaftsstudien. Vor allem seitdem Baur 1928 Defners Atelier in Wernigerode im Harz übernommen und dort noch im selben Jahr einen eigenen fotografischen Betrieb gegründet hatte, wurde das Mittelgebirge sein bevorzugtes Motivreservoir. In sorgfältig gewählten Bildkompositionen zeigt er das Drama der ungezähmten Elemente. Sein Blick erfasst Landschaftsräume, die durch Tiefenstaffelung und Lichtführung des Bildautors eine fast bühnenartige Anmutung gewinnen. Die technische Perfektion der in subtilsten Grauwerten ausdifferenzierten Abzüge ist bereits im Frühwerk bestechend. Damit war er bereits fotografisch auf der Höhe der Zeit und kann durchaus im Vergleich mit Albert Renger-Patzsch bestehen.   Mit dem Umzug nach Potsdam im Frühjahr 1934 erweiterte sich Baurs Motivrepertoire. Bis 1953, als Baur […]
  • Sommer 2016 Verkaufs-Ausstellung in unseren Räumen mit Fotografien von Karl Ludwig-Lange.Wir zeigen seine besonderen Bilder von Potsdam, aufgenommen im Jahr 1990.  
  • Vom 4. März bis 8. April 2016 Verkaufs-Ausstellung in unseren Räumen mit Büchern, Fotografien und Lichtdrucken zum Thema Verkehrswesen: ABOAG – Bahnhöfe – Berliner S-, Untergrund- und Straßenbahnen –Droschken – Flughäfen – Hafenanlagen – Lokomotiven –Verkehrsplanung etc.
  • Dezember 2015 – Februar 2016 Wir zeigen Bilder und Bücher von 1867 bis 2012.
  • Herbst 2015 In unserer Fotogalerie zeigen wir Bilder des Fotografen Friedrich Seidenstücker (Unna/Westf. 1882 – 1966 Berlin) aus den 1920er bzw. 1930er Jahren in Abzügen der Galerien Breiting Berlin und Ann & Jürgen Wilde Köln aus dem Jahr 1978.